Seit 1904

Die Firma Fabri wurde 1904 von Johann Fabri gegründet. Als er damals aus dem sauerländischen Grevenstein nach Wickede (Ruhr) zog, eröffnete er eine Bau- und Möbelschreinerei in der Oststraße 23.

Gleichzeitig war dies die Geburtsstunde des Beerdigungsinstituts. Es war damals üblich, dass man bei einem Sterbefall einen Schreiner aufsuchte, um einen Holzsarg zu bestellen - den Beruf des Bestatters an sich gab es hier so noch nicht. So wurden die Särge in handwerklichen Arbeitsschritten in der eigenen Werkstatt gefertigt und mit einem Handkarren - später mit einem Pferdefuhrwerk - ausgeliefert.

Als Josef Fabri, der Sohn des Firmengründers, später die Geschäftsührung übernahm, wurde die Schreinerei zunächst noch weitergeführt. Später konzentrierte er den Betrieb auf eine Möbelhandlung und ein Beerdigungsinstitut mit reichhaltigem Lager an Särgen und Bestattungsbedarf in der Oststraße 25. Selbst Kleidung für trauernde Angehörige hatte man damals im Angebot. Auch das Pferdefuhrwerk wurde durch ein Auto mit Bestattungsanhänger ersetzt.


In dritter Generation wurde der Familienbetrieb von Jürgen Fabri geleitet. Die Möbelhandlung wurde aufgegeben. Und als verstärkt auch Überführungen von Verstorbenen über die Ortsgrenzen hinaus an der Tagesordnung waren, entschied man sich für den Erwerb eines Opel Admirals als neues Bestattungsfahrzeug. 


Als modernes Dienstleistungsunternehmen, das in allen Fragen rund um einen Trauerfall den Angehörigen zur Seite steht, investierte man zudem in einen weiteren Betriebszweig: den Trauerdruck. Eigene Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen boten neue und flexible Möglichkeiten, um den Kunden noch mehr Service bieten zu können. Schnelligkeit und eine vergrößerte Vielfalt an Drucksachen sorgten für Persönlichkeit und Individualität. 

1999 zog Jürgen Fabri mit dem Bestattungsinstitut in die neuen Räumlichkeiten in der Straße "Zum Ostenfeld 3" um. Sein Sohn Thomas stieg zudem in den Betrieb ein. 

Mit der Eröffnung des Abschiedshauses im Februar 2011 auf dem Kommunalfriedhof in Wickede (Ruhr) ging man erneut einen zeitgemäßen Schritt. Angehörige können sich dort in behaglicher Atmosphäre in aller Ruhe von Ihren Verstorbenen verabschieden. 


Im Januar 2015 haben Jürgen und Thomas Fabri zudem die Nachfolge des Traditionsunternehmens Ludwig Hess in Arnsberg-Voßwinkel angetreten. In gewohnter Qualität wird nun auch dort das Bestattungshaus Fabri mit seinem Team den Angehörigen im Trauerfall helfend zur Seite stehen.



Seit Januar 2019 führt nun mit Thomas Fabri die vierte Generation das Unternehmen. Gemeinsam setzen Vater und Sohn mit ihren Mitarbeitern die über 100-jährige Familientradition fort: Eine gute Beratung, verbunden mit einer individuellen Begleitung der Angehörigen sowie einer würdevollen Verabschiedung der Verstorbenen.